Frau Morgenstern


Montag

14

Dezember 2015

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Kein Ziepen? Echt jetzt?

Geschrieben von , Gepostet in Styling

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Wer kennt nicht dieses Must-Have der Beauty-Welt in Form der ovalen stiellosen Bürste?! Ja, ja wir alle kennen sie! Schon tausend Mal durchgekaut, nur ich war sehr verhalten. Und obwohl ich sehr offen Marktneuheiten gegenüber stehe, machte ich eine ganze Weile einen Bogen um diese Bürste. Wieso? Zum einen bin ich recht skeptisch, was Werbeversprechen angeht, zum anderen fand ich, dass sie wie ein Striegelzeug fürs Pferd aussieht.

Nun habe ich die Möglichkeit, diese Art von Bürsten auch mal an meinen Haaren zu testen und mein Urteil abzugeben. Ich muss sagen, das Thema Haare ist eine endlose Geschichte: sie sind nie so, wie sie sein sollen. Das Problem verknoteter Haare kommt noch obendrauf. Ich habe das Gefühl, dass meine feinen Haare ständig verheddert sind. Und Blondinen haben tatsächlich mehr Haare als Brünette oder Rothaarige. Die blonden Schöpfe haben bis zu 140.000 Haare, die dunkleren dagegen kommen mit 108.000 Haaren im Durchschnitt aus. Also habe ich rund 30.000 Haare mehr als meine dunkelhaarigen Freundinnen, die ich Tag täglich mehr zu bändigen habe.

Zurück zu meinem kunterbunten Entwirr-Wunder. Meine Bürsten sind von PARSA – einem Unternehmen aus Baden-Württemberg – das seit fast 30 Jahren kreative und innovative Produkte anbietet. Das farblich-bunte Design dieser Edition(ab Januar 2016 im Handel) macht erst mal einfach gute Laune. Die ergonomische Form liegt sehr gut in der Hand und durch die gummierte Griffmulde rutscht diese Bürste nicht so leicht aus der Hand (was so oft bei Tangle Teezer der Fall ist). Die Borsten sind abgerundet und unterschiedlich lang. Nun geht es an die Haare. Im nassen Zustand ist es eine Qual, meine Haare zu bändigen und ohne mein Leave-in-Spray ist es überhaupt nicht möglich, sie zu durchkämmen. Mit dieser Bürste hat es erstaunlicherweise tatsächlich auch ohne das Super-Spray funktioniert. Die absolute Zerr- und Ziepfreiheit habe ich nicht erlebt, aber es war deutlich weniger mühsam als mit einer herkömmlichen Bürste. Und noch ein Tipp von mir: Eine Haarkur lässt sich mit dieser Bürste sehr gut in das Haar einarbeiten. Danach einfach die Bürste unter warmen Wasser ausspülen.

Ich bin wirklich sehr zufrieden. Und überlege mir tatsächlich, ob ich sie zu meinem nächsten Frisörbesuch mitnehmen soll. Ich finde nämlich, dass die Frisöre zu rabiat das Thema Kämmen angehen. Ganz oft, naja fast immer sitze ich mit zusammengebissenen Zähnen, wenn meine Haare vom Frisör „bearbeitet“ werden. Geht es Euch auch so?

Ach ja, für die Handtasche gibt es die Pocket-Größe mit abnehmbaren Deckel zum Schutz der Borsten und integrierten Reiniger zum einfachen Entfernen der Haare.

Wie findet Ihr diese Bürsten?

3 Kommentare

  1. Anja P.

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