Frau Morgenstern


Montag

28

Mai 2018

0

KOMMENTARE

HANGAR

Geschrieben von , Gepostet in Anywhere, Slow Fashion

Hat jemand von Euch jemals mitbekommen, dass eine Frau mal von sich aus gesagt hätte, ihr Kleiderschrank oder Ankleidezimmer wäre zu groß oder groß genug für alle ihre Kleider? So eine genügsame Frau ist mit persönlich noch nie über den Weg gelaufen. Viel mehr erlebe ich Frauen, die davon nur träumen, ein ganzes Hangar zu haben, um alle ihre Kleider vernünftig aufbewahren zu können.

Nicht nur ich, sondern auch mein Mann leidet unter der knappen Fläche, die ich für meine Klamotten zur Verfügung habe. Denn er wird von meinen Kleidern aus unserem Ankleidezimmer nach und nach herausgedrängt. Dabei lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden, auch nicht von meinem Mann! Mein Kleiderkonsum ist eine höchst nachhaltige Geschichte und mit meinem Kaufverhalten trage ich zum Erhalt der Vintage-Fashion bei. Wie zum Beispiel dieses Outfit: die Military-Jacke aus den 70ern: ein Teil der französischen Soldatenuniform, die ich mit einem Knickerbocker aus den 60ern kombiniert habe. Der Gürtel aus Federn ist ein Flohmarkt-Fund meiner Mama, die dabei gleich an mich gedacht hat. Auch meine Brillenfassung ist ein Vintage-Teil. Leider habe ich keinen Platz mehr, diese Neuankömmlinge aufzuhängen. Alle Bügel sind mehrfach belegt und brechen fast schon zusammen. Also wandern sie leider in eine dieser Kisten, die ich zu selten öffne…

Wäre ein Klammoten-Hangar tatsächlich eine Lösung? Das bezweifle ich. „Zu wenig Platz für zu viel Kleidung“ ist ein Phänomen, das unabhängig von der Größenfläche leider immer funktioniert. Ausmisten geht bei mir auch nicht, ich finde meine Sachen zu wertvoll (unabhängig vom Preis), um sie wegzuwerfen. Was soll man nur tun? Was ist Eure Lösung? Wie regelt Ihr dieses Platzproblem?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Nach oben