Frau Morgenstern


Freitag

19

Mai 2017

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Dachfenster: Vor- und Nachteile

Geschrieben von , Gepostet in Lifestyle

Bei der Renovierung unseres Hauses freute ich mich am meisten auf die Neugestaltung des Speichers. Geplant war ein riesiger, lichtdurchfluteter, cooler Raum für die ganze Familie: Eine schöne sonnige Dachterrasse sollte viel Licht von einer Seite spenden, zwei riesige Dachfenster von der anderen.

Der Raum ist wirklich wunderschön geworden und ist mittlerweile mein Lieblingsrückzugsort. Hier liege ich am liebsten in einer Hängematte, die zwischen den alten Holzbalken baumelt und schreibe an meinem Blog. Das tolle Tageslicht, das durch die Fenster dringt, nutze ich natürlich, um meine Blogbilder zu machen. Abends, wenn man durch die Fenster den Sternenhimmel betrachtet und den Alltagsstress vergisst, wird es fast schon romantisch. Wenn es im Winter mal schneit, fühlt man sich sogar wie in einem Iglu. Die Schneedecke liegt auf dem Fenster und man selbst sitzt eingemummelt in eine Decke darunter, trinkt einen leckeren Tee und denkt, dass genau solche Augenblicke das Leben ausmachen.

Irgendwann kommt natürlich der Sommer…und mein Lieblingsort verwandelt sich in ein Terrain, das ich nur ungern betrete. Es wird heiß, es wird so abartig heiß, dass man – wenn man dazu Lust hätte – gerne dort saunieren könnte. Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns vor, eine Lösung zu finden und jedes Jahr schieben wir es solange vor uns hin, bis wieder die Schneedecke die Fenster verhüllt und die Sommerstrapatzen vergessen lässt.

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, das Problem frühzeitig anzugehen und fand eine perfekte Lösung: Ein Verdunkelungsrollo soll die Hitze abhalten und gleichzeitig so handlich sein, dass man auch das Tageslicht mühelos genießen kann, wenn es einem danach ist. Auf dachfenster-rollo-shop.de habe ich was Passendes für unsere Velux-Fenster gefunden: ein Rollo, dass zu jeder Tageszeit zu 100 % verdunkelt. Es besteht aus schmutzresistentem Polyester mit einer speziellen, hitzeabweisenden Aluminiumbeschichtung auf der Rückseite, die im Winter die Wärme im Raum hält und im Sommer die Sonnenstrahlen reflektiert. Dazu wird es per Fernbedienung gesteuert und mithilfe einer energiesparenden Solarbatterie betrieben.

Für mich heißt es nun, schön in der Liegematte zu baumeln und daran denken, dass die Fernbedingung für die Rollos in der Nähe liegt.

Das weitere Problem ist das Fensterputzen. An sich gehört das allgemein nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, bei den Dachfenstern kommt noch die schräge Lage dazu…naja, da gibt es wohl noch keine fernbetriebene Hilfe, die das Leben schöner macht. Da muss ich nach wie vor die Zähne zusammenbeißen und auf einer Trittleiter stehend, um mich herum fluchend, manuell meine Fenster polieren.

Wer von Euch kennt dieses Problem und fühlt sich mit mir solidarisch?

3 Kommentare

  1. Igor
  2. Klaudia
  3. Jo

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