Frau Morgenstern


Donnerstag

22

Oktober 2015

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Der erste Eindruck zählt

Geschrieben von , Gepostet in Lifestyle

V6

Ah, dieses Ding mit den Visitenkarten…Irgendwie ist es fast schon übertrieben in unserem digitalen Zeitalter seinem Gegenüber so ein mit Farbe bedrucktes Stück Papier mit persönlichen Daten zu überreichen. Diese Tradition (die bereits seit mehr als 300 Jahren besteht!!!) auszuleben, finde ich persönlich allerdings wahnsinnig gut. Zu meinem Glück enden die ersten und meistens im Berufsleben entstandenen Kontakte mit dem Austausch von Visitenkarten. Ich kann mir nämlich keine Namen merken. Ich komme mir fast schon wie Homer Simpson vor. Sobald der womöglich neue Geschäftspartner seinen Namen ausgesprochen hat, sehe ich schon bildlich eine Denkblase mit einem „D’oh!“ über mir hängen…Mist, wie war noch mal der Name? In diesem Augenblick bin ich über eine Visitenkarte mehr als glücklich. In diesem Augenblick rettet so ein Stück Papier mich vor einem Desaster.

So, meine Visitenkarte werde ich natürlich auch los… aber wie schafft man es, aus der Masse herauszustechen? Bei der Design-Auswahl meiner Visitenkarte habe ich mich entschieden, einfach nur ich selbst zu bleiben. Druck, Design, Papierqualität, Veredelung sollen genau das widerspiegeln, was man an Information transportieren will. Auf cewe-print.de wurde ich von einem wirklich tollen Leitfaden für die Gestaltung von Visitenkarten angesprochen. Dabei wird sehr ausführlich auf alle möglichen Fragen eingegangen: Warum und wozu sind Visitenkarten wichtig? Welche Daten sollten Ihre Visitenkarte unbedingt enthalten? Wie können Sie Ihre Visitenkarten individuell gestalten? Was ist beim Format zu beachten? Welches Material und welche Stärke sind empfehlenswert? Wie können Sie ihre Karten zusätzlich veredeln?

Ich habe ich mich für schlichte, aus Recyclingpapier (das umweltschonende FSC-zertifizierte Papier) hergestellte Visitenkarten entschieden. Dabei helfe ich nicht nur der Umwelt, sondern gebe mit meiner Visitenkarte gleichzeitig auch eine Botschaft weiter. Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich übrigens auch ansprechend.

Noch ein paar Worte zum Visitenkarten-Knigge:

• Die oberste Gebot ist das „jungfräuliche“ Erscheinungsbild der Visitenkarten: absolut sauber und nicht verknickt sollen sie sein.
• Das Aufbewahren in einem Portemonnaie ist ein „No-Go“. Ein schlichtes Etui ist eine gute Investition.
• Die Übergabe erfolgt vom Gastgeber an den Gast. Dabei ist darauf zu achten, dass die Karte so übergeben wird, dass sie für den Empfänger sofort lesbar ist und er sie nicht erst umdrehen muss.
• Die Annahme ist genauso wichtig wie die Übergabe: ein direktes Wegstecken der angenommenen Visitenkarte ist sehr unhöflich. Für alle, die auch Schwierigkeiten damit haben, sich Namen zu merken (so wie ich), ist das nämlich der perfekte Zeitpunkt, um sich den Namen noch mal einzuprägen.
Benutzt Ihr eigentlich auch Visitenkarten?

1 Kommentar

  1. VinFin

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