Frau Morgenstern


Donnerstag

27

Oktober 2016

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Wie übersteht man Weihnachten?

Geschrieben von , Gepostet in Global

Die Lebkuchen und Dominosteine, die seit Monaten vor Weihnachten schon zu kaufen sind, lösen bei mir frühzeitig einen gewissen inneren Druck aus: bald ist es soweit, bald heißt es wieder Feiertagsfrust. Diese Idylle, die uns in der Weihnachtszeit so glanzvoll präsentiert wird, existiert nicht. Oder hat etwa jemand von Euch schon jemals so etwas erlebt: Glückliche Kinder, die überhaupt nicht meckern und quengeln, die geduldig auf den Abend warten und eventuell sogar helfen? Einigkeit und Harmonie unter den Partnern? Verwandtschaft, die nicht nervt und die man nicht gleich lieber wieder in den Zug setzen möchte?

Einen Monat vor Weihnachten habe ich mich entschieden: dieses Jahr wird alles anders werden. Das ist kein Wunschgedanke, das ist eine Feststellung. Es wird zwar keine Weihnachts-Idylle geben, dafür aber auch keinen Stress. Denn ich entschleunige die ganze Geschichte und setze keine Erwartungen in einen reibungsfreien Ablauf. Schön wird es trotzdem. Hoffe ich zumindest.

Als erstes mache ich eine kleine Umfrage, wie meine Familie die Feiertage am liebsten verbringen möchte und gemeinsam suchen wir nach Kompromissen. Im Optimalfall setze ich mich mit meiner Idee durch, denn ich weiß natürlich am Besten, was für meine Familie gut ist.

Wie jedes Jahr nehme ich mir fest vor, warme Weihnachtsgrüße an die lieben Menschen zu versenden, die in meinem Herzen einen besonderen Platz haben, allerdings überall auf der Welt zerstreut sind. Und wie jedes Jahr möchte ich mir Zeit nehmen, besondere Karten zu gestalten. Am Ende scheitere ich allerdings komplett an dieser Aufgabe, denn die Zeit fehlt mir eindeutig und meine Freunde erhalten am Ende einfach eine Facebook-Nachricht. Schlimm, oder? Dieses Jahr erleichtere ich mir diesen Vorgang und gestalte meine Weihnachtsgrüße einfach online. Eine schöne Kartenvorlagen-Auswahl gibt es übrigens auf carinokarten.de . Die Auswahl der Weihnachtsvorlagen, die man mit eigenen Bildern und Texten individualisieren kann, ist richtig groß. Von Klassisch über Lustig bis hin zu Retro. Diese mag ich persönlich am Liebsten. Das Beste ist, es gibt keine Karten-Mindestbestellmenge wie das üblicherweise der Fall ist.

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All die Jahre habe ich einen großen Fehler gemacht: ich wollte alles perfekt haben und war der Meinung, dass nur ich allein alles am Besten machen kann. Also trugen meine Schultern die Vorbereitungen des Weihnachtsfestes und ich hatte stets eine Stinklaune. Das ist doch Nonsens: sich ständig zu beschweren, dass man alles allein macht, obwohl man das eigentlich selbst so möchte. Eine gerechte Aufgabenverteilung innerhalb der Familie ist der Schlüssel zur Harmonie unter dem Weihnachtsbaum. Das habe ich nun wirklich realisiert und verinnerlicht!

Ach ja, da war noch was: die Geschenke! Kurz vor Weihnachten bricht unter der Menschheit wahrhaftig Panik aus und sie begibt sich auf die Jagd nach Geschenken, die die Welt nicht braucht. Diese Aufschieber und In-letzter-Minute-Einkaufer machen einen riesigen Fehler: in so einer Situation kann man nur Dinge kaufen, über die der Beschenkte seine Freude nur heucheln kann. Also am Besten jetzt schon anfangen, sich den Kopf zu zerbrechen, womit man den Liebsten eine Freude bereiten kann.

Kurz gefasst: Ein schönes Weihnachtsfest ist, wenn man sich keine falschen Hoffnungen macht, sich gegenseitig unterstützt, mehr Toleranz zeigt und sich endlich mal von Perfektionismus verabschiedet.

Habt Ihr schon Weihnachten stressfrei verbracht? Was sind Eure Tricks?

1 Kommentar

  1. Anja P.

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