Frau Morgenstern


Freitag

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Februar 2017

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Lieblingsstücke

Geschrieben von , Gepostet in Anywhere

Immer wieder werde ich gefragt, wieso ich eigentlich fast nie Schmuck trage…Hmmm…wisst Ihr was, das frage ich mich auch selbst ganz oft. Denn eigentlich bin ich im Besitz einiger schönen Stücke und jedes einzelne davon hat für mich seine eigene besondere Bedeutung. Meistens stolpere ich über meine eigene Faulheit und mache einen Bogen um die Schatztruhe. Aktuell allerdings bin ich wieder in Schmuck-Laune und trage ununterbrochen zwei Ringe, die eine Geschichte erzählen und mir wie aus dem Herzen sprechen.

Die Vorgeschichte der Geschichte beginnt vor vielen, vielen Jahren im wunderschönen Heidelberg. Ich war eine junge Studentin mit einem Fable für schöne Sachen und wie das Schicksal es wollte, durfte ich das Geld für diese schönen Dinge in einem wahnsinnig tollen Laden verdienen. Die Besitzerin dieser Boutique war eine außergewöhnliche Frau, die ich sehr bewundert hatte: wunderschön, cool, selbstbewusst, kreativ, tough und sehr warmherzig…

Jahre vergingen, ich habe geheiratet und Kinder bekommen und wir haben uns leider aus den Augen verloren…

Was soll ich sagen?! Danke, Mark! Ich meine den Zuckerberg, Mark. Danke dafür, dass Du es möglich gemacht hast, Menschen wieder zu finden, die man eigentlich nie missen wollte. Viele Jahre später und mit mehreren tausenden Kilometer Entfernung war der Kontakt wieder da. Sie hat sich nicht verändert, immer noch sprudelt sie vor Kreativität und Ideen. Der berühmte Spruch: „Do What You Love And Love What You Do“ passt sehr gut zu ihr. Denn jetzt ist sie eine erfolgreiche Schmuckdesignerin und hat ihre eigene Schmucklinie Haya Jewellery.

So, jetzt komme ich langsam wieder zu meinen Ringen, die ich so gerne trage: natürlich sind sie von Haya Jewellery, natürlich trage ich sie, weil sie mich an diese besondere Frau erinnern. Aber nicht nur! Der Ring, der sich mit Zweigen um meinen Finger rankt, lässt mein Herz vor Vorfreude springen, denn er erinnert mich an den Frühling, der endlich mal kommen soll. Der Ring an meinem Daumen ist einer der schönsten Infinity-Ringe, die ich je gesehen habe und erinnert mich daran, dass man sich nicht so wichtig nehmen soll, denn in der Endlosigkeit ist man eigentlich nur ein Staubkorn und die eigenen „schlimmen Sorgen“ und „unlösbare Probleme“ erscheinen einem dann irgendwie so mickrig klein.

Ach ja, nicht zu vergessen ist das soziale Engagement von Haya Jewellery: mit ihrem Charity-Piece unterstützt die Designerin ein tolles Projekt (unbedingt anschauen!)

 

2 Kommentare

  1. Anja P.
  2. Stefanie Kreutz

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